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Artemis II und mehr – mit Dr. Ruth Grützbauch
07.05.2026
Das faszinierende an Artemis II für mich war weniger die technische Leistung (wobei Missionen zum Mond so kompliziert sind, dass da diverse kommerzielle Versuche gescheitert sind in jüngerer Vergangenheit), sondern vor allem die Begeisterung, die sich in bestimmten Ecken im Netz finden ließ. Das war aber auch ziemlich sicher beabsichtigt, hat doch schon die Besatzung der Kapsel bei der planmäßigen Frage, ob sie alle bereit wären nicht einfach nur „ah, bascht scho‘“ geantwortet, sondern jeweils eine Gruppe benannt für die sie flögen. Oder die AOS-Ansprache (acquisition of signal) nach der Mondumrundung, die war vorbereitet. Die Krater benennen (einer geht an den unspektakulären Namen der Kapsel, einer geht an die gestorbene Ehefrau des Commander. Oder ein begeisterter Astronaut erzählt, was er gerade gesehen hat, und aus Houston kommt „Copy, Moon joy“ zurück. Und überhaupt hat man da mal beobachten können, wie gut trainierte Menschen etwas machen, was wirklich nicht leicht ist, aber weil sie und ihre Unterstützer wirklich sehr kompetent sind, können sie gemeinsam auch die schwierigen Themen schaffen. Und während die Politik zeigt, wie man Dinge nicht machen sollte, war das erfrischend.
Kurz: Die Menschen sind hilfreich, weil
Sie so Zuschauer motivieren, die sich auch in die Rolle reindenken können. Spätestens bei kleine Kinder in selbst gebastelten Raumanzügen schauen Raketenstart ist das Ziel klar.
Übrigens hat Hubble keine Optik-Korrektur mehr. Im Lauf der Hubble Servicing Missionen wurden die Instrumente getauscht und die aktuellen Modelle haben jeweils eine Korrektur. Der Instrumenten-Slot, der mit der „Linse“ belegt war, beherbergt ein vollwertiges Instrument. Dafür hat Hubble Probleme mit den Gyroskopen und würde sehr von einem Tausch der sechs Geräte profitieren können.